Dienstag, 27. Oktober 2026

Misterioso Jazz Club

Toot
Axel Dörner (tr), Thomas Lehn (synth) & Phil Minton (voc)

Im seit 1998 bestehenden Trio Toot treffen mit der unnachahmlichen Stimme Phil Mintons, dem analogen Synthesizer Thomas Lehns und der Trompete Axel Dörners drei der gefragtesten Musiker im Bereich der zeitgenössischen Improvisation aufeinander. Fast unhörbare Musik atmet durch die in Echtzeit komponierten Texturen: Luft strömt aus einer Trompete, ohne einen Ton zu bilden, und aus einem Mund, der selbst zirpende, stöhnende, zischende, heulende und blubbernde Geräusche von sich gibt. Minton, das Wunder der Stimme, kann jedes Geräusch seiner Kollegen imitieren, auch die 20-Hz-Töne und andere Klangsubstanzen von Lehns analogem Synthesizer, dessen elektronische Klänge den Widerspruch zwischen Technologie und Natur überbrücken.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 3. November 2026

Misterioso Jazz Club

Plattentaufe “Faint Light Blackens”
Psychic Liberation

Henrik Munkeby Nørstebø solo
Henrik Munkeby Nørstebø (pos, elec)

Auf seinem vierten Soloalbum und Debütwerk für das Label Psychic Liberation präsentiert Henrik Munkeby Nørstebø „Faint Light Blackens“ – eine Auseinandersetzung, in der die fragmentierte Instrumentierung der Solo-Posaune zu einer „full range wall of sound“ ausgebaut wird, verteilt auf die prägnante Ausdehnung von sieben eigenständigen Sätzen auf beiden Seiten einer Schallplatte. Die sieben Akte, aus denen das Album besteht, wurden speziell für die Aufnahme in Emanuel Vigelands „Tomba Emmanuelle“ (Oslo) entwickelt. Das Fresko im Mausoleum verankert Themen von existenzieller Tragweite, reich an bedeutungsschweren Bildern von Liebe, Geburt und Tod. Der feierliche Raum ist ein hallendes akustisches Terrain, in dem es aufgrund der nachhallenden Träumerei fast unmöglich ist, laut zu sprechen, geschweige denn durch Horn und Elektronik zu singen. Die Weite dieses Raumes prägt die kompositorischen Ansätze, die auf „Faint Light Blackens“ zum Einsatz kommen.

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Audrey Chen / Philipp Eden / Joaquin Ortega
Audrey Chen (voc), Philipp Eden (elec) & Joaquin Ortega (g)

Audrey Chen, Philipp Eden und Joaquin Ortega haben eine Art entwickelt, Musik zu machen, die roh, körperlich und äusserst fesselnd ist. Ihre Musik bewegt sich zwischen dichten, lauten Klangwänden und ruhigen Passagen der Reflexion, geprägt von aufmerksamem Zuhören, präzisen Klängen und Risikobereitschaft. Stimme, Elektronik und Gitarre treffen auf unvorhersehbare und stets überraschende Weise aufeinander. Bei jedem Auftritt wollen sie einen immersiven Raum schaffen, in dem die Grenze zwischen ihnen und dem Publikum verschwindet. Über eine im Juni 2025 in Zagreb im Rahmen der Reihe «Impromondays» gemachte Aufnahme des Trios schreibt Daniel Spicer in The Wire:

“There are times during this 26-minute live performance when Audrey Chen sounds exactly like she’s channelling the dry, insectoid language of the xenomorphs from the Alien movies. It’s just one of a dizzying plethora of sounds the Chinese/Taiwanese-American vocal improvisor is able to summon from lungs, larynx and mouth. She sighs, clicks, slurps, chatters, whoops, wails and moans, flicking from one idea to the next with synaptic speed even sometimes seeming to be speaking backwards or with two voices simultaneously. Meanwhile Argentinian guitarist Joaquin Ortega and Basel based electronicist Philipp Eden provide a constant undertow of juddering machine roars and lumbering krang. It’s like floating past a series of unsettling tableaux designed by Hieronymus Bosch.”

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 10. November 2026

Misterioso Jazz Club

Gallio-Lash-Sanders
Christoph Gallio (as, ss, c-mel), Dominic Lash (b) & Mark Sanders (dr, perc)

Gallios neues Trio mit den britischen Improvisatoren Dominic Lash und Mark Sanders spielt eine eindringliche, kraftvolle Musik an der Schnittstelle zwischen Free Jazz und freier Improvisation und regt dazu an, die rhythmischen Komplexitäten und Feinheiten des Free Jazz neu zu betrachten, der nach fast sechzig Jahren Entwicklung mittlerweile vielleicht als „gängige Praxis“ gelten kann.

Das Album „Live At Cafe Oto London“ (Hat Hut Records 2024) erkundet wechselnde Dynamiken, die von klappernder, fragmentierter Energie bis hin zu ruhigen, stabilen Stimmungen reichen. Die Setlist umfasst zwei kollektive Stücke, in denen Gallio auf Alt-, Sopran- und C-Melody-Saxophon die Führung übernimmt, während Lash und Sanders rhythmische Erkundungen vornehmen. Das Album fängt die unvorhersehbare Spannung und die kollektive Kraft des Londoner Veranstaltungsortes auf wunderschöne Weise ein.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 17. November 2026

Misterioso Jazz Club

“Suga Kanno: Poems of Resistance”
Atsuko Kamura (voc, b, elec) & Tim Hodgkinson (lap steel g, cl, b, elec)

Suga Kanno war eine japanische Journalistin, Schriftstellerin, Sozialistin und Feministin, die 1911 wegen eines Komplotts zur Ermordung des japanischen Kaisers inhaftiert und anschliessend hingerichtet wurde. Sie war 29 Jahre alt und eine beeindruckende Dichterin. Ausserdem verfasste sie schonungslos präzise Prosa, in der sie die Dummheit und Arroganz der Männer beschrieb. Ihre Gedichte sind von einem unerschütterlichen revolutionären Geist durchdrungen, aber gleichzeitig zutiefst sensibel und sogar offen für komplexe und ungelöste Dinge, von denen man erwarten würde, dass sie durch Disziplin ausgeblendet würden.

Atsuko Kamura, Sängerin von Kamura Obscura, begann ihre Karriere als Sängerin und Bassistin von Mizutama Shobodan (Polka Dot Fire Brigade), japanischen Agitprop-Feministinnen und Punk-Pionierinnen, deren zweites Album in den 1980er Jahren von Fred Frith produziert wurde. Nach ihrer Ankunft in Grossbritannien schloss sie sich Frank Chickens an. Seit langem beschäftigt sie sich mit Vokalimprovisation, zunächst bei Honeymoons in Japan, dann mit vielen Musikern in Grossbritannien wie Eddie Prevost, Charles Hayward und Sharon Gal. Gleichzeitig reicht ihr Repertoire als Sängerin von traditioneller japanischer Volksmusik bis hin zu öko-surrealistischen Chansons. In ihren jüngsten Arbeiten beschäftigt sie sich mit experimenteller Komposition und kombiniert avantgardistische Vokalelektronik mit Improvisation.

Mit Kompositionen, die auf internationalen Festivals wie Tectonics, Huddersfield, Spectrum XXI, Nordlyd und Ars Musica zu hören waren, und zwei Werksammlungen für Ensemble, die beim Label Mode erschienen sind, engagiert sich Tim Hodgkinson auch intensiv für eine kraftvolle und energiegeladene Aufführungspraxis. Seit über fünfzig Jahren beteiligt er sich an einer Reihe wegweisender Projekte, sei es als Mitbegründer der bahnbrechenden Gruppe Henry Cow, als Saxophonist der einflussreichen Avantgarde-Metal-Band God oder als Bassklarinettensolist in den spektralen Kompositionen von Iancu Dumitrescu. Sein Lap-Steel-Gitarrenspiel bleibt völlig unkategorisierbar und bringt gedämpfte und weniger gedämpfte Anklänge an Rockmusik und andere Ethnien mit sich.

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sOnic alchemy feat. Natalie Peters
Sofia Borges (dr, perc, elec), Klaus Janek (b, elec) & Natalie Peters (voc)

sOnic alchemy ist das elektroakustische Improvisationsprojekt von Sofia Borges und Klaus Janek. Beide sind seit vielen Jahren prägende Akteur:innen der Berliner Echtzeitmusikszene und bewegen sich souverän zwischen akustischer Klangforschung und elektronischer Prozessierung, zwischen strukturellem Bewusstsein und spontaner Formfindung. Sofia Borges ist eine äusserst vielseitige und gefragte Schlagzeugerin, die in zahlreichen interdisziplinären Projekten mitwirkt – zwischen Neuer Musik, Performance, Installation und Improvisation. Klaus Janek ist ein erfahrener Improvisator mit starkem Fokus auf elektroakustische Transformation und konzeptionelle Tiefe – sein Spiel auf dem prozessierten Kontrabass verbindet Detailgenauigkeit mit Weite.

Im Herbst 2024 traf das Duo im Rahmen eines Konzerts in Locarno erstmals auf die Stimmkünstlerin Natalie Peters. Aus dieser Begegnung entstand eine intensive Zusammenarbeit, die zu einer Aufnahme im MorphinRaum Berlin führte. Peters’ Stimme erweitert das elektroakustische Gefüge von sOnic alchemy um eine klanglich wie performativ eigenständige Dimension – mit Präsenz, Präzision und der Fähigkeit, das Unvorhersehbare hörbar zu machen. Für die Release-Tournee 2026 tritt Natalie Peters als Gastmusikerin dem Kernprojekt bei. Die daraus entstehende Triokonstellation lädt ein zu einem konzentrierten Hörerlebnis zwischen Fragilität und Verdichtung, zwischen experimenteller Tiefe und poetischer Offenheit.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 24. November 2026

Misterioso Jazz Club

Demierre/Erb/Lonberg-Holm
Jacques Demierre (p), Christoph Erb (ts, ss) & Fred Lonberg-Holm (vcl, elec)

Das neu formierte Trio mit Jacques Demierre, Christoph Erb und Fred Lonberg-Holm vereint drei spannende Stimmen der improvisierten Musik. In dieser Konstellation treffen unterschiedliche musikalische Hintergründe und ästhetische Ansätze aufeinander und verschmelzen zu einem dichten, vielschichtigen Klangkörper. Eine besondere Verbindung besteht bereits zwischen Erb und Lonberg-Holm, die im Duo Screw & Straw seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Diese gewachsene Interaktion bildet eine spannende Grundlage für die Erweiterung zu diesem Trio, für kompromisslose Improvisation steht.

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Albumtaufe „People Do Strange Things“
Boomslang Records 2026

Two Dogs
Beat Keller (g, voc) & Joke Lanz (turntables, voc)

Es wird behauptet, Gitarren-Multitasker Beat Keller und Extrem-Turntabelist Joke Lanz wären zwei Schweizer mit einem Koffer in Berlin. Doch das ist nur eine geschickte Tarnung. In Wirklichkeit sind sie zwei Ausserirdische, die sich hin und wieder einen Abstecher auf den Planeten Erde gönnen. Da mischen sich zwei Intergalakten, die noch nie mit Erd-Musik in Berührung gekommen sind, unter die kunst- und kulturbeflissene Menschheit, lauschen dieser die Maximen ihrer Klangkunst ab und versuchen nun ihrerseits von allen Vorurteilen, Kategorien und Hierarchien befreit alles, was ihnen unter die Ohren gekommen ist, in einen Topf zu werfen. Das Ergebnis führt nun auf einen Schlag all jenes ad absurdum, was wir bislang über Musik zu wissen glaubten.

Im New Yorker No-Wave der späten siebziger, frühen achtziger Jahre nannte man ähnliche Ansätze um Arto Lindsay, James Chance oder Christian Marclay mangels Alternativen Fake Jazz, doch diese Erdlinge waren ja auch nur in ihren terrestrischen Limits gefangen. Ganz anders TWO DOGS. „People Do Strange Things“ ist nicht einfach nur ein Fake, es ist der Fake eines Fakes eines Fakes eines Fakes und immer so weiter, und damit die genialste und genuinste Schöpfung, die in zehntausend Jahren Musik je hervorgebracht wurde. Nicht mehr und ganz bestimmt nicht weniger. (Wolf Kampmann)

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 1. Dezember 2026

Misterioso Jazz Club

Häusermann-Käppeli-Meier
Ruedi Häusermann (bcl, fl, acc), Marco Käppeli (dr, perc) & Claude Meier (b)

Drei Musiker, drei individuelle Stimmen – eine gemeinsame Klangvision. Das Trio um Ruedi Häusermann, Marco Käppeli und Claude Meier vereint kompositorische Feinarbeit mit improvisatorischer Offenheit. Ihre Musik lebt von subtilem Humor, feinsinniger Klanggestaltung und einer außergewöhnlichen Balance zwischen Struktur und Freiheit. Jedes Mitglied bringt ein eigenes musikalisches Vokabular mit, doch anstatt sich gegenseitig zu überlagern, entsteht ein lebendiger Dialog: Häusermanns Klangfantasie und instrumentale Vielseitigkeit, Käppelis sensibles und zugleich fantasievolles Schlagzeugspiel sowie Meiers präzise und formbewusste Basslinien fügen sich zu einem organischen Ganzen.

Das Trio denkt Musik nicht als Abfolge von Stücken, sondern als Erzählfluss – mit Brüchen, Verflechtungen, Ausblicken und Rückblenden. Komposition und Improvisation greifen ineinander, Instrumente übernehmen wechselnde Rollen, Klang wird immer wieder neu gedacht. Das Trio zeigt eindrucksvoll, wie kammermusikalische Tiefe, klangliche Poesie und kreative Spielfreude zu einer einzigartigen musikalischen Sprache verschmelzen.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 8. Dezember 2026

Misterioso Jazz Club

Jeppe Zeeberg solo
Jeppe Zeeberg (p)

Der dänische Pianist zelebriert in seinen Auftritten eine zutiefst persönliche, eklektische und kompromisslose Mischung verschiedener Genres und verwebt freie Improvisation mit Fragmenten früherer Jazzstile der 1920er bis 1950er Jahre. Wie in fiebriger Hast zitiert er Bebop und Ragtime à la James P. Johnson oder Fats Waller. Die Zitate sind kurz genug, um uns oft nur eine Ahnung von der musikalisch bekannten Geste zu vermitteln. Man weiss nie, was das nächste Stück bringen wird, bis es erscheint – und das ist an sich schon etwas Seltenes und wert, gefeiert zu werden.

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Kappeler-Zumthor
Vera Kappeler (p) & Peter Conradin Zumthor (dr)

«Schräg schön und wunderbar unverkopft» – so das Fazit eines Musikkritikers. Seit Beginn ihrer langjährigen Zusammenarbeit verfolgen Kappeler-Zumthor ihren ganz eigenen Weg, der geprägt ist von besonderen Klangmischungen, Reduktion, Präzision, kindlicher Verspieltheit, Humor wie auch von Abgründigem und Melancholie. Eine Musik, die sich jeder Schubladisierung entzieht, und die ihre Inspirationen auch in aussermusikalischen Quellen findet. Schon früh hat sich das Duo spartenübergreifend betätigt: Theatermusik, Vertonungen von Texten, Gedichten und Filmen, Bespielen von besonderen Räumen wie Kirchen, Kavernen, Staumauern oder kleinen Kammern sowie Cross-Media-Arbeiten an den Schnittstellen von Bildender Kunst und Musik.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 15. Dezember 2026

Misterioso Jazz Club

Creaziun 2
Mit Kompositionen von Jürg Frey, Jacques Demierre, Lucas Niggli & Asia Ahmetjanova

Slide Ensemble
Gemma Galeano (as), Ferran Gorrea (as), Frantz Loriot (vla), Diego Kohn (vla, elec) & Lukas Mantel (dr)

Nach der erfolgreichen ersten Ausgabe im Jahr 2022 kehrt Creaziun mit einer neuen Edition zurück. Im Zentrum des Projekts steht die Begegnung zwischen Komposition und Improvisation: Vier profilierte Stimmen der Schweizer Musikszene – Jürg Frey, Jacques Demierre, Lucas Niggli und Asia Ahmetjanova – wurden eingeladen, neue Werke für das Slide Ensemble zu komponieren.

Die Besonderheit von Creaziun liegt im Entstehungsprozess. Über mehrere Monate arbeiten Komponist*innen und Musiker*innen in einem intensiven Co-Kreationsprozess zusammen, entwickeln Ideen, erproben musikalische Möglichkeiten und lassen die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation bewusst offen. Die Werke entstehen nicht isoliert am Schreibtisch, sondern im kontinuierlichen Dialog zwischen den beteiligten Künstler*innen.

Das Konzert bildet den Höhepunkt dieses gemeinsamen Prozesses und präsentiert die Uraufführungen aller vier Kompositionen. Jedes Werk eröffnet eine eigene Perspektive auf das Verhältnis von Notation, Improvisation und kollektiver Kreativität und macht den individuellen künstlerischen Dialog zwischen Komponist*innen und Ensemble unmittelbar hörbar.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr

Dienstag, 2. Februar 2027

Misterioso Jazz Club

Steamboat Switzerland „unplugged“
Dominik Blum (p), Marino Pliakas (g) & Lucas Niggli (dr)

Das Zürcher Ensemble  gehört seit über 30 Jahren zu den eigenständigsten und international renommiertesten Formationen an der Schnittstelle zwischen Neuer Musik, Improvisation, Hardcore, Jazz und Avantgarde. Gegründet 1995, entwickelt das Trio eine kompromisslose, hochenergetische Klangsprache, die sich konsequent stilistischer Zuschreibungen entzieht. Steamboat Switzerland ist weltweit auf bedeutenden Festivals und Bühnen aufgetreten, darunter an den Donaueschinger Musiktagen, am Moers Festival, am London Meltdown Festival, sowie auf ausgedehnten Tourneen durch Europa, Nordamerika, Asien und Afrika.

Im Misterioso Jazz Club ist die Band nun erstmals seit vielen Jahren wieder „unplugged“ zu erleben: Statt Hammond-Orgel, E-Bass und Schlagzeug stehen hier Flügel, akustische Gitarre und Schlagzeug im Zentrum. Das Ergebnis verliert dabei nichts an Wucht. Die Musik bleibt genauso klanggewaltig, virtuos und heftig wie gewohnt, komplexe Strukturen, extreme Dynamik und ein physischer Groove verschmelzen auch hier zu einem dichten, unmittelbaren Live-Erlebnis. Es ist ein seltenes Ereignis, dieses Ausnahme-Trio in dieser reduzierten, akustischen Form zu erleben.

Türe 20 Uhr  |  Programm 20:30 Uhr